Reiseberichte, Reiseführer über Sardinien

Kork

Alles Kork!

150 Jahre Kork-Tradition auf Sardinien

Sardinien ist ein Weinland, das ganz besondere Tropfen bietet. Darunter Weine aus Vermentino– oder Cannonau-Trauben. Da trifft es sich gut, dass dort auch gleich der Flaschenverschluss wächst: Naturkork. Rund 90 Prozent der Korkeichen Italiens gedeihen auf der Insel, hauptsächlich im Norden. So sieht man bei Touren speziell durch diesen Teil Sardiniens immer wieder ausgedehnte Wälder mit Eichen, deren Stämme aus dem Grün geradezu hervorleuchten – fast so, als hätten sie rostrote Strümpfe angezogen. Der Grund für dieses Outfit: Nur der untere Teil der Bäume wird geschält und für die Korkherstellung genutzt. Seit mittlerweile rund 150 Jahren stellen die Sarden aus dem nachwachsenden Rohstoff die Stopfen her, die für ihre hervorragende Qualität berühmt sind. Das nennt man Erfahrung. Oder Tradition. Jedenfalls kennt sich im Stiefelland keiner so gut mit Korken aus wie die Bewohner der zweitgrößten Mittelmeerinsel. (mehr …)

Via Roma am Hafen von Cagliari

Cagliari ist die stolze Hauptstadt Sardiniens.

Als ich das erstemal in Cagliari weilte, erinnerte mich die Stadt spontan an Barcelona. Das ist nun schon über 10 Jahre her, doch die Stadt hat für mich nicht von ihrer Faszination verloren.
Der Vergleich mit Barcelona drängte sich mir auf, weil Cagliari wie Barcelona direkt am Meer liegt und der Hafen ein Teil des Grosstadtherzes ist. Zudem beginnt auch hier gleich hinter dem Hafengelände die wunderschöne Altstadt. Kleine hübsche Plätze, enge Gassen, Treppen. Dann immer wieder schöne Durchblicke auf die Häuser unter dem Spaziergänger. Man wandert schauend bergauf, bis man oben auf dem Hügel angekommen ist. Hier bietet sich dann ein atemberaubender Blick über die Stadt und übers Meer, wie in Barcelona. Außerdem teilen sie den gleichen lebendigen Puls, die mondäne Art des Seins. Auch die Fröhlichkeit in den Gassen sowie die Vielfalt der Eindrücke einen die beiden Metropolen. (mehr …)

Mit dem Reiseführer auf Reisen gehen

Wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude. Deshalb nimmt man am besten schon in Vorbereitung des Sardinienurlaubs einen guten Reiseführer zur Hand.
Es gibt ganz sicher sehr viele gute Reiseführer. Die kann und will ich garnicht alle aufzählen. Ich möchte einfach nur von einem erzählen, den ich besonders mag. Vielleicht, weil es auch mein Erster war.

Er heißt nicht umsonst: “Reiseführer Sardinien – der Gute” (mehr …)

Herstellung der su filindeu

Su filindeu und die Herbstfeste in der Barbagia.

Jedes Jahr im Herbst putzen sich die Dörfer der Barbagia fein heraus. Dann wird gezimmert, geräumt und geordnet, gekocht, gebacken und geputz, gemalt, gezimmert und genagelt. Das ist die Zeit der Herbstfeste, des “autunno in Barbagia” oder auch  “cortes apertes” genannt.

Von September bis Dezember laden die Dörfer der Barbagia zum Feiern ein. Zahlreiche Events und Aufführungen finden in den traditionellen Cortes (Höfen), in den Handwerksläden und in den Weinschenken statt. Und jedes Jahr werden es mehr! Wenn Du in diesem Zeitraum in Sardinien bist, mein ganz persönlicher Tipp, nimm teil und feier mit! Sardischer geht es nicht :-). Die Menschen sind aufgeschlossen und fröhlich. Es wird getanz, gefeiert und gelacht. Gut gegessen allemal und natürlich auch gut getrunken. Der Filu-ferru dieser Gegend ist legendär ;-).

Dieses Jahr, im Oktober 2019, war ich mit einer kleinen Gruppe unterwegs in Lollove, einem winzigen Hirten- und Bauerndorf inmitten grüner Hügel. (mehr …)

Pasqua, Ostern

Ostern steht vor der Tür. Mein persönlicher Tipp dazu: Ostern in Alghero erleben!

Zu den Bräuchen auf Sardinien gehören während der Osterwoche Mysterienfeiern, Fackelumzüge, Chorgesänge und Riesenostereier ;-).
Die Vorbereitung des Osterfestes gehört auch auf Sardinien zu den Höhepunkten des Jahres. (mehr …)

Sant'Antonio Feuer auf Sardinien

Meine Freunde feierten am 17. Januar das Fest des Sant’Antonio in Tresnuraghes.
Auf ganz Sardinien brannten in der Nacht zum 17. Januar die Feuer.

Sant’Antonio Abate, auch der Hl. Antonius der Große (um 251–356) genannt, war ein ägyptischer Mönch, Asket und Einsiedler
Der Antonius Gedenktag ist am 17. Januar.
Vvon Dorgali bis Bolotana, von Bosa bis Desulo, in Budoni, Escalaplano,  Samugheo und Orosei sowie in vielen anderen Regionen werden die Feuer immer noch zu Ehren von Sant’Antonio Abate angezündet.

Ein alter und tief verwurzelter Kult für diesen Heiligen, der von der christlichen Gemeinschaft Gegner der Teufel und der Höllenflammen angesehen wurde. In der Legende heißt es, dass der heilige Antonius dem Königreich der Unterwelt einen glühenden Funken gestohlen hätte, um es der Menschheit zu geben und sie somit mit Feuer auszustatten.

In der Nacht zum 17. Januar dankt man dem Heiligen Sant’Antonio und bittet um Wunder. Dabei bereitet das helle Licht des großen Lagerfeuers einen fast magischen Rahmen. Dieses Ritual, das die christliche Hingabe an alte heidnische Traditionen vermischt, ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts dokumentiert. Doch die Ursprünge liegen ganz sicher viel weiter zurück.

Nach den liturgischen Riten und dem Segnen des Feuers treffen sich die Teilnehmer rund ums Feuer, um zu reden, zu singen, Desserts und Weine zu probieren, die von der Gemeinde zusammengetragen und hergestellt wurden. Jede/r beteiligt sich so gut er kann. Meine Freundin Vanna hat ihre köstlichen zipolle gemacht. 30 Kilo! 

Das Feuer des Sant’Antonio brennt die ganze Nacht.

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Sardinia – bella isola nel mare mediteraneo.

Sardinien bietet viele kleine Fluchten. Die Insel ist zudem so vielseitig wie kaum eine andere Insel. Denn sie bietet es so viele verschiedene Landschaften und Möglichkeiten, dass man niemals satt werden kann. Nimm dir Zeit dafür. Schau dir die wunderschöne Insel in Ruhe an! Doch nicht nur das Meer, auch die herrlichen Landschaften sind deinen Besuch wert. Denn du wirst sehen – auf kleinstem Raum hast du fast den ganzen Kontinent abgebildet!

Sardinia offers many little escapes. It’s also as versatile as no other island. In addition, it offers so many different landscapes and possibilities that you can never get full. Take your time. Look at the beautiful island! Not only the sea, but also the beautiful landscapes!

Come and visit the beautifull island!

sole_trennlinie-lang La Sardegna offre molte piccole fughe. L’isola è anche più diversificata di quasi qualsiasi altra isola. Perché offre così tanti diversi paesaggi e possibilità che non puoi mai essere pieno. Prenditi il tuo tempo. Dai un’occhiata alla bellissima isola in pace! Ma non solo il mare, anche gli splendidi paesaggi meritano una visita. Perché vedrai: hai mappato quasi l’intero continente nello spazio più piccolo! Vieni a visitare la bellissima isola!

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Ich habe seit Kurzem eine eigenen Videkanal für o-solemio Filme bei u-tube! Dort kannst du dir einige Ferienwohnungen im Film ansehen, sowie z.B. meinen Gänsegeierfilm. Auf den bin ich etwas stolz, weil es nicht so einfach ist, Geier zu Gesicht zu bekommen.

Kategorie: Videos über Sardinien

Gerade entdeckt im wunderbaren www: Eine Landkarte, mit eingetragenen Fahrradtouren“, diesen Satz schrieb ich 2008 in mein Blog.
Ich habe ihn heute überprüft und bin immer noch begeistert, von dieser tollen Routenkarte für Fahrradfahrer.

Ob nun auf Sardinien oder irgendwo anders in der Welt, ein Blick lohnt sich! Vor allem, wenn du ambitionierter Fahrradfahrer oder eine begeisterte Radfahrerin bist! Touren auf Sardinien, mit einer tollen Karte von Sardinien. Ein Klick lohnt sich also auf jeden Fall – auch für Nicht Fahrradfahrer. Auszug aus dem Text von Bikemap.net: Verzeichne deine Lieblingsrouten auf Landkarte – oder hol’ dir neue Routentipps. Für Training, Urlaub und Ausflugsplanung.”
Direkt zur Sardinienkarte.
2008 waren es 29.379 Radrouten mit einer Länge von 2.319.808 km. 2014 gibt es 1.356.588 Routen mit einer Gesamtlänge von 129.809.565 km. (mehr …)

Ganz sicher sind die wundervollen Sandstrände Sardiniens ein sehr guter Grund, die Insel zu besuchen.

Doch ist man ersteinmal ein Wenig in die Kultur und Geschichte eingetaucht, hat sich womöglich in die Insel verliebt, will man mehr wissen.

Mehr über die immer noch etwas mysteriöse Vergangenheit der Insel, über die Kultur der Sarden, ihre geschichtliche Entwicklung und die Auswirkung der vielschichtigen Vergangenheit auf die Gegenwart dieser zauberhaften Insel.
Vielleicht sind Sie neugierig geworden und möchten mehr erfahren über all die Kegelförmigen Bauten, “Nuraghen” genannt, von denen auf der Insel mehr als siebentausend existieren oder fragen sich, ob in Feengräbern “Domus de Janas” wirklich Feen wohnen und ob Riesen in den “Tombe dei giganti” zu Grabe getragen wurden. (mehr …)

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