Essen und Trinken in Italien und Sardinien

Via Roma am Hafen von Cagliari

Cagliari ist die stolze Hauptstadt Sardiniens.

Als ich das erstemal in Cagliari weilte, erinnerte mich die Stadt spontan an Barcelona. Das ist nun schon über 10 Jahre her, doch die Stadt hat für mich nicht von ihrer Faszination verloren.
Der Vergleich mit Barcelona drängte sich mir auf, weil Cagliari wie Barcelona direkt am Meer liegt und der Hafen ein Teil des Grosstadtherzes ist. Zudem beginnt auch hier gleich hinter dem Hafengelände die wunderschöne Altstadt. Kleine hübsche Plätze, enge Gassen, Treppen. Dann immer wieder schöne Durchblicke auf die Häuser unter dem Spaziergänger. Man wandert schauend bergauf, bis man oben auf dem Hügel angekommen ist. Hier bietet sich dann ein atemberaubender Blick über die Stadt und übers Meer, wie in Barcelona. Außerdem teilen sie den gleichen lebendigen Puls, die mondäne Art des Seins. Auch die Fröhlichkeit in den Gassen sowie die Vielfalt der Eindrücke einen die beiden Metropolen. (mehr …)

Herstellung der su filindeu

Su filindeu und die Herbstfeste in der Barbagia.

Jedes Jahr im Herbst putzen sich die Dörfer der Barbagia fein heraus. Dann wird gezimmert, geräumt und geordnet, gekocht, gebacken und geputz, gemalt, gezimmert und genagelt. Das ist die Zeit der Herbstfeste, des “autunno in Barbagia” oder auch  “cortes apertes” genannt.

Von September bis Dezember laden die Dörfer der Barbagia zum Feiern ein. Zahlreiche Events und Aufführungen finden in den traditionellen Cortes (Höfen), in den Handwerksläden und in den Weinschenken statt. Und jedes Jahr werden es mehr! Wenn Du in diesem Zeitraum in Sardinien bist, mein ganz persönlicher Tipp, nimm teil und feier mit! Sardischer geht es nicht :-). Die Menschen sind aufgeschlossen und fröhlich. Es wird getanz, gefeiert und gelacht. Gut gegessen allemal und natürlich auch gut getrunken. Der Filu-ferru dieser Gegend ist legendär ;-).

Dieses Jahr, im Oktober 2019, war ich mit einer kleinen Gruppe unterwegs in Lollove, einem winzigen Hirten- und Bauerndorf inmitten grüner Hügel. (mehr …)

Restaurants, Pizzerien rund um Bosa

Essen gehen im Urlaub

Restaurants in Sardinien, Essen gehen im Urlaub…

das gehört doch zu den allerschönsten Beschäftigungen während der Ferien, oder?
Sitzt man gemütlich im Restaurant, lernt man zudem Land und Leute kennen. So findet man vielleicht “seinen” Stammpizzabäcker oder “den” Lieblingskellner, der dann schon am zweiten Tag ein Gefühl von zu Hause entstehen lässt. Denn man entdeckt neue Geschmacksrichtungen, andere Zubereitungsarten und öffnet alle Sinne.

Einige ausgewählte Cafés müssen dabei sein. Denn sie sind DER Ort der Begegnung! Nehmen Sie sich die Zeit ins Café zu gehen. Hier findet das Leben statt und Sie bekommen schnell Kontakt.

Eine kleine Auswahl der Restaurants rund um Bosa und einige Cafés.

Auch Ihre Tipps und Empfehlungen sind willkommen!

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Restaurants, Trattorien, Pizzerien im Raum Bosa (Oristano) OR: (mehr …)

nur zu empfehlen: das cena sarda, schafe auf der weide

Liebe Frau Hering,
es war einfach herrlich und wirklich zu empfehlen. So gastfreundlich wurden wir dort empfangen am Nachmittag, selbst bei Dauerregen. Ein Hund hatte gerade Welpen bekommen, die Schafe kamen von draußen zum Melken und dann begann auch schon das wunderbare Dinner mit einem Malvasia Aperitif zum Einklang.

Unglaublich, wie die Hausherrin dann das Mahl in ihrer Privatküche gezaubert hat. Jeder Gang auf den Punkt und perfekt auch für das Auge zubereitet. Dazu vollmundiger Wein und die Köstlichkeiten vom eigenen Hof. Wir saßen bis in die Nacht und genossen es sehr. (mehr …)

Genuss mit Vermentino und köstlichem Sardischem Schinken

Sardinien ist so viel mehr als Sonne, Strand und schöne Städte. Denn das zweitgrößte Eiland im Mittelmeer mausert sich zur Gourmetinsel und steht bei Liebhabern eines guten Tröpfchens hoch im Kurs.

Große Vielfalt, sehr viel Charme

Denn Sardinien bringt mittlerweile hervorragende Weine hervor. Weit über 100 Rebsorten gedeihen auf der Insel. Zwei von ihnen zählen dabei unzweifelhaft zu den Protagonisten: die weiße Vermentino- und die rote Cannonau-Traube. Die Vermentino-Weine gehören für viele Kenner gar zu den besten Weißweinen ganz Italiens. Und das will etwas heißen, in einem so Wein affinen Land mit seiner rund 3.000 Jahre alten Weinbautradition.

Schon der Name macht den Unterschied

Junger Vermentino Trieb

Junger Vermentino Trieb

Woher die Rebsorte Vermentino ursprünglich stammt, ist umstritten. Doch eines steht fest: Sie gehört zu den interessantesten mediterranen Sorten überhaupt. Vermentino- und Cannonau-Weine werden dabei z.T. unter anderer Bezeichnung auch andernorts in Europa angebaut, etwa auf dem italienischen Festland, in Frankreich, Spanien, auf Madeira, … Doch – es lebe der Unterschied – die sardische Variante ist so wunderbar einzigartig wie die Inselbewohner selbst. Und um diese Besonderheit hervorzuheben, tragen sie in ihren Namen einen entsprechenden Zusatz und heißen „Vermentino di Sardegna“, „Vermentino di Gallura“ oder „Cannonau di Sardegna” – “aus der Region Sardinien” und aus dem im Nordosten gelegenen Gebiet Gallurien also. (mehr …)

Der Ursprung des Pecorino

Pecorino Romano DOP, Pecorino Sardo DOP und Fiore Sardo DOP.

Diese drei sardischen Schafskäse wurden schon 1996 von der Europäischen Union als Erzeugnisse mit geschützter Ursprungsbezeichnung anerkannt.

Was bedeutet das?
Diese drei Schafskäsevarianten unterliegen strengen Auflagen bei der Herstellung.
Die Produktion der drei Pecorino Sorten: Romano, Sardo und Fiore Sardo ist grundsätzlich auf die Region Sardinien beschränkt.
Nur der Romano darf zusätzlich in der Region Latium und in der Provinz Grosseto in der Toskana erzeugt werden.

Damit dieser Käse den strengen Anforderungen entspricht, muss die Milch zu 100 Prozent vom Schaf stammen.
Auf Sardinien grasen die Schafe größtenteils auf Naturweiden. Auf den kargen Weiden wachsen würzige Kräuter. Denn sie sind von mediterraner Macchia geprägt. Dadurch ist die Sardische Schafsmilch besonders hochwertig.

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Cena Sarda

„La Cena Sarda – zu Tisch mit den Schafhirten der Planargia“

„La Cena Sarda“: Essen wie die Schäfer und mit den Schäfern. Wäre das nicht schön, wenn man die traditionelle Sardische Küche direkt bei einem Schäfer kennen lernen könnte?
Wir können Ihnen dieses Vergnügen ermöglichen!
An der Westküste, im kleinen Ort Tresnuraghes, haben Sie die Chance, einen ganz besonderen Abend zu verleben. Ein besonderer Abend mit einem Mehrgängemenü bei einer Sardischen Schäferfamilie zu Hause. Zu Gast bei Freunden. (mehr …)

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Selbstgebackene Papassini gibt es in jeder Sardischen Familie zu Ostern, am Totensonntag und zu Weihnachten.

Pappassini-Sardisches GebäckDie Papassini sind ein typisch sardisches Plätzchenrezept für die großen Feiertage, wie Weihnachten und Ostern. Überall auf der Insel bekommt man dann diese herrlich zarten, aromatischen Kekse aus Nüssen, Zitronenschale, Vanille und Rosinen angeboten. Die Rosinen sind der Namensgeber der “papassini”. Die Füllung ist von Region zu Region etwas unterschiedlich, lecker sind sie alle 😉 (mehr …)

La Cena Sarda

Das sogenannte Hirtenessen hat einen neuen Namen bekommen. Ich hatte schon lange gegrübelt, ob der Name die Atmosphäre der Abende richtig beschreibt. Nun habe ich, unter Anderem angeregt durch diese wunderbare Gästerückmeldung, den Namen geändert. Vielleicht genießen auch Sie eines Tages ein “Cena Sarda”, ein Sardisches Abendessen bei Hirten der Planargia, nahe Bosa. Sie sind herzlich willkommen! Lesen Sie mehr darüber in einem ausführlichen Beitrag mit vielen Fotos: la Cena Sarda an der Westküste.
Lassen Sie sich erwärmen von der liebevollen Beschreibung der Gäste vom Juni 2017.

Der beste Abschluss unseres Urlaubs war der Besuch des „Hirtenessens“.

La Cena Sarda

La Cena Sarda

Ich grüble immer noch ob man das nicht anders nennen sollte, denn es klingt nicht annähernd so wie wir es dann erlebt haben. Es ist sehr privat und die Familie lädt uns an ihren Tisch in die gute Stube ein mit ihnen zu ein 4 Gänge Menü zu genießen und ohne das man sich kennt. Doch das hat nichts mit für Touristen inszenierter „Belustigung“ zu tun.
In manchen Prospekten wird einem vorgegaukelt, das die Hirten traditionell mit den Fingern essen oder so. 
N e i n  das hat hiermit überhaupt nichts zu tun. Kein Spanferkel am Spieß über offenen Feuer, dazu mit Flöte spielenden Hirten. Hier sind stolze Menschen, die hart arbeiten, außerdem ihre Familie hoch halten und sich für Ihre Gäste interessieren. Und dazu gern von ihrem Leben erzählen. Menschen, die ihre Arbeit schätzen, stolz sind auf die Früchte aus dem Garten, die sie liebevoll zubereitet ihren Gästen anbieten.

Wir haben es sehr genossen, das Essen, die Gastgeber und auch die Mitgäste. Man hat sich sofort unter Gleichgesinnten gefunden.

Vielen Dank, dieser Tipp war sehr gut. Ihre deutsche Kollegin hat uns super gefahren und betreut, mit den Hinweisen und Erklärungen zum Essen und den Gastgebern. Danke.

Guter Tipp, Urlaub bei Orietta

Liebe Frau Hering,

nun liegt unser Urlaub auf Sardinien schon wieder zwei Wochen hinter uns.
Der Arbeitsalltag hat uns voll im Griff. Gern will ich Ihnen heute ein feedback geben.

Die Unterkunft Orietta war sehr schön, geschmackvoll und gut sortiert eingerichtet.

Die Ferienwohnung war genau passend für unsere Bedürfnisse und entsprach unseren Vorstellungen. (mehr …)

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