Sardinien: Strände, Ausflüge, Touren

Sa Sartiglia

Karneval auf Sardinien, Sa Sartiglia

Karneval auf Sardinien – Sterne stechen in Oristano

Faschingsdienstag auf Sardinien: Karneval mit Tradition in Oristano

Das traditionelle Reiterfest, “Sa Sartiglia“, das Anfang Februar stattfindet, ist Bestandteil des Karnevals der Region.

Nun haben wir 2019 und ich war im letzten Jahr bei der Sartiglia in Oristano. Was für ein Erlebnis!

Wir standen nah am Gatter, das die mit Sand bedeckte Straße vom Fußgängerweg trennte als der erst Reiter im vollen Galopp an uns vorbei geprescht kam. Mir blieb fast das Herz stehen…. so viel Energie, soviel Kraft und Zielstrebigkeit! Wow!

Ich war sofort im Bann der Reiter und vor meinem inneren Auge ins Mittelalter zurückversetzt. Karl der V. soll die Sartiglia eingeführt haben und seit dieser Zeit messen sich die Reiter von Oristano auf ihren prächtigen Pferden, dazu in wunderschöne Trachten gehüllt. Und nicht nur die Reiter messen sich – es sind auch Amazonen dabei. Stolze schöne Frauen auf herrlichen Rossen.
Wenn Sie Anfang des Jahres zur Zeit der Sartiglia auf Sardinien sind, lassen Sie sich dieses Reiterspektakel auf keinen Fall entgehen!

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Sa Sartiglia

Das Reiterfest entstammt der spätmittelalterlichen Tradition der Ritterturniere, die in Italien im Quintana-Reiten überliefert sind. Die Sartiglia ist seit 1546 belegt und zählt heute zu den spektakulärsten und choreographisch reichsten Karnevalsbräuchen Sardiniens und Italiens.

Der Ablauf

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Pan di Zucchero, Paradies für Entdecker

Der Pan di Zucchero und die kleinen Städtchen und Dörfer der Umgebung.

Du hast  Zeit und willst ein Stück wilde wunderbare Landschaft im Westen Sardiniens erkunden?

Dann hab ich einen Tipp für dich!
Wann immer ich die Gelegenheit habe, fahre ich direkt an der Westküste entlang, wenn ich von Cagliari nach Porto Alabe fahre. Denn die Landschaft dort ist einfach atemberaubend schön! (mehr …)

Strand und Sand: Buchten rund um Bosa

Strand und Sand: Buchten rund um Bosa an der Sardischen Westküste

Kommt man auf der wunderschönen Küstenstraße von Alghero Richtung Bosa gefahren, kommt man auf dieser herrlichen Straße an vielen Buchten und Stränden vorbei.
Zum Wasser muss man sich manchmal den Weg etwas erarbeiten, denn einige Strände sind nur über steile Wege erreichbar, oder aber mit einem Boot, das man z.B. in Bosa leihen kann.

POGGIU COLUMBU – Poggiu heißt Tümpel und beschreibt die Form dieser Bucht, denn sie ist umgeben von Felsen, mit türkisblauem Wasser. Die drei natürlichen Badebecken liegen links vom Temo, beim Yachthafen weiter laufen und weiter am Wasser entlang.

BOSA MARINA – ist der Sandstrand für Familien mit Kindern. Denn er ist leicht zu erreichen, von einem Lagunenarm gegen zu hohe Wellen geschützt und hat einen breiten Sandstrand. Dementsprechend ist er sehr gut besucht.

TURAS – heißt der nächste Strand, der kurz hinter Bosa Marina in Richtung Süden liegt. Turas liegt direkt an der Straße und ist daher leicht mit dem Auto erreichbar.

In Porto Alabe gibt es diverse unterschiedliche Strandabschnitte. Beginnend bei Noesala ist der Strand insgesamt 2km lang! Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in diesem Artikel: Strandspaziergang in Porto Alabe

Strand TORRE COLUMBARGIA (Sa Marinedda)

– von Porto Alabe zu Fuß zu erreichen, indem man über die Hochebene am Ende des Dorfes zum Torre Columbargia wandert. Die Wanderung dauert ca.30bis 40 Minuten. Unterwegs kann man rasten am SPIAGGIA S’UMBRA, der in der Hochsaison gut besucht, sonst aber eher ruhig ist und wunderbar gelegen.

S’ABBA DRUCCHE – liegt inmitten felsiger Landschaft Richtung Alghero. Es sind drei schöne kleine Buchten mit feinem goldgelbem Sandstrand. Auch die Camper finden hier ein Domizil. Von hier hat man einen tollen Blick auf den Torre Argentina.
Der Strand liegt in ca. 3-4 km Entfernung von Bosa, Richtung Alghero und ist gut zu Fuß erreichbar. Parkplätze vorhanden.

CUMPULTITU – Kleine Bucht mit schönem feinem Sand zwischen den Tuffsteinfelsen gelegen. Ca. 6km in Richtung Alghero mit Parkmöglichkeiten an der Straße. Leichter Abstieg zu Fuß ca. 10 – 15 Minuten

CAPO MARARGIU – Tolle kleine Kies- und Steinbuchten mit glasklarem türkisfarbenem Wasser, dass an tiefen Stellen zu einem leuchtend dunklen Blau wandeln. Auf den darüber ragenden Felsen leben die einzig auf Sardinien vorkommenden Gänsegeier “Griffone”. Die Buchten sind nur über teils sehr steile Wege quer durch die Macchia erreichbar.

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sardiniens westküste

Sardiniens wilder Westen

 Der wilde Sardische Westen mit seinen wunderbaren Landschaften

Viele Einheimische machen hier Urlaub. Die Westküste ist spannend vom Norden bis in den Süden! Beginnen wir mit dem nördlich gelegenen Alghero, das immer ein lohnender Tagesausflug ist und eine der schönsten Städte Sardiniens. Dem folgt Bosa weitere 50 Kilometer südlich. Ein ruhiges schönes Dorf, oder Kleinstadt mit dem Fluss Temo.
Die Küstenstraße von Alghero nach Bosa ist eine der schönsten auf der Insel! Sie schlängelt sich zwischen Alghero und Bosas Küsten die Hügel entlang durch unbewohntes Gebiet. Mit etwas Glück sieht man die majestätischen Gänsegeier kreisen. Die Schönheit von Landschaft, Felsformationen gepaart mit dem unendlich weiten Blick übers Meer – überwältigend!

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Asinara im Hintergrund

Asinara: von der Teufelsinsel zum Paradies

Isola dell’Asinara: Von der Teufelsinsel zum Paradies

Im Rahmen der Serie: Stadt Land Kunst  berichtete Arte in einem spannenden Beitrag über die kleine Insel Asinara. Das hatte mich neugierig gemacht. In dem 10 Minütigen Beitrag erfuhr man Einiges über die Insel Asinara. Leider ist die Geschichte nun nicht mehr in der Mediathek zu finden. Also schreibe ich sie auf:

Von der Teufelsinsel zum Paradies

Die Isola dell’Asinara liegt ganz im Norden Sardiniens, am nordwestlichen Zipfel und ist 51km² groß und menschenleer.
Hier nun die wechselnde Geschichte der kleinen, dem Capo Falcone vorgelagerten Insel:

Wie sich die Insel vom Sanatorium über ein Hochsicherheitsgefängnis zum Paradies entwickelt hat:

Zuerst war die Insel Quarantänestation für Seeleute. Später dann Kriegsgefangenenlager während beider Weltkriege und schließlich Hochsicherheitsgefängnis. Hier wurden unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen z.B. Mafiabosse inhaftiert. 1998 haben Gefangene und Wärter die Insel verlassen. So konnte sich die Insel dann zu einem unter Schutz stehenden, wunderbaren und von Menschen verlassenen Naturreservat verändern.

Nationalpark Parco Nazionale Asinara

Das gesamte Gebiet um die Insel Asinara, inklusive des Meeres, ist eine Schutzzone und wurde zudem zum Nationalpark erklärt. Hier leben z.B. Schildkröten, wie die unechte Karet Schildkröte sowie der Asino bianco, der weiße Esel. Diese Albinorasse lebt nur auf der kleinen Insel, der sie aber nicht den Namen gab. Denn der heutige Name Asinara leitet sich von Sinuaria bzw. sinuoso (gewunden, kurvenreich) ab. Er spielt auf ihre typisch geschwungene Form an.

Die ehemaligen Reitpferde der Wärter sind inzwischen verwildert und leben ebenfalls hier in Frieden. Aus der Teufelsinsel wurde ein Garten Eden.

Asinara

Spiaggia della Pelosa, Stintino mit Isola Asinara

Weitere Informationen:

Nationalpark Parco Nazionale Asinara: Area Marina Protetta, Via Josto 7, 07046 Porto Torres (SS). Tel.: +39/079/503388. www.parcoasinara.org Schildkrötenklinik Centro Recupero Animali Marini, Asinara. Telefon +39 340 81 61 772. www.cramasinara.org

Lust, diese Region zu erkunden?

Das Boot zur Isola d’Asinara fährt vom Hafen Marina di Stintino. Zudem können Tickets können in den Agenturen in Stintino gebucht werden.
Von der Ferienwohnung Mare Smeraldo ist es dann nur ein Katzensprung zur Insel der weißen Esel!

Insel Asinara

Von der Ferienwohnung Mare Smeraldo hat man einen wunderbaren Blick auf die Isola d’Asinara!

kleine Sardinienkunde

Sardinien, eine Insel für Fortgeschrittene

Kleine Sardinienkunde, schön geblööökt, liebe pecora nera!

Und weil ich das nicht so formvollendet und witzig ausdrücken kann wie Du, liebes Scharzes Schaf, verlinke ich deine kleine Sardinienkunde gleich mal in meinen Blog, und sage zu dir:
Ja genau! Genau so wollt ich das immer schon mal aufschreiben, ohne Leuten auf die Zehen zu treten, mit großem Herzen und einem Zwinckern im Augenwinkel.”

Also hier der Einstieg zu einer kleinen Sardinienkunde. Was man so macht oder auch besser sein lässt…
Alle Jahre wieder schön zu lesen, weshalb ich diesen Beitrag nun auch in meinem Blog wieder nach vorne hole. Die Ferienzeit steht ja direkt vor der Tür und vielleicht ist sie dem Einen oder der Anderen Hilfreich, die kleine Sardinienkunde:
Sole, mare, spiaggia. Sonne, Meer, Strand. Das ist das, was viele mit Sardinien verbinden. Das ist natürlich richtig, wenngleich wir nicht müde werden zu erzählen, dass es sooo viel mehr gibt! (mehr …)

Strandspaziergang

Sardinien – Strandspaziergang in Porto Alabe

Strandspaziergang in Porto Alabe

Herrliche Strände, kristallklares Wasser, kleiner Ort am Meer, wilde, zerklüftete Felsen.

 

 

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Das Dorf Porto Alabe liegt im Nord-Westen von Sardinien, in der Provinz Planargia, die zu Oristano gehört. Ca. 5km unterhalb von Bosa liegt Porto Alabe, das eigentlich nur die Sommerfrische des Ortes Tresnuraghes ist. Das Dorf schmiegt sich entlang der Steilküste, die zum Ende des Orte  allmählich flacher wird um dann sanft und flach zum Meer hin zu verlaufen. Dort, wo die wilde, unbewohnte Landschaft beginnt. Entgegen der Vermutung, die der Name Porto Alabe nahe legt, gibt es keinen Hafen ;-).

Porto Alabe ist ein recht kleiner Ort. Im Winter leben hier nur einige Hundert Einwohner. Die meisten der Bewohner ziehen von Oktober bis April zurück in die Berge nach Tresnuraghes. Dorthin, wo schon seit Jahrtausenden die sichere Heimat der Sarden liegt. Durch die Geschichtsschreibung der Insel zieht sich die immer gleiche Bedrohung vom Meer. Noch heute lebt “der Sarde” in den Bergen und Hügeln der Insel. Das merkt man immer noch denn die Dörfer in den Bergen sind wesentlich interessanter, belebter, gepflegter, attraktiver und aktiver als die Orte an der Küste, direkt am Meer.
Ein Besuch von Porto Alabe lohnt sich aber dennoch! Nicht nur wegen einem Strandspaziergang an den traumhaften Stränden der kleinen Gemeinde, auch der etwas verträumte Ferienort Porto Alabe ist durchaus einen Spaziergang wert! (mehr …)

FRAGEN und ANTWORTEN zum Urlaub in Bosa, Westküste

Urlaub an der Westküste, Bosa und Umgebung, FRAGEN und ANTWORTEN

Für Ihren Urlaub an der Westküste von Sardinien finden Sie hier viele Informationen und Anregungen, sowie Antworten auf viele Fragen. Außerdem erhalten Sie Informationen zu den Orten Porto Alabe, Bosa, Bosa Marina und Sa Lumenera, sowie Turas und Maria del Mare, die in der Region Planargia, einem Teil der Provinz Oristano liegen.
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Bosa, Kleinod im Westen von Sardinien

Die Burg Malaspina krönt Bosa und hat liebreizende BewohnerVon Alghero nach Bosa. Entlang der grandiosen Panoramaroute im Westen von Sardinien.

Die Küstenstraße entlang der Westküste Sardiniens beginnt in Alghero und zählt zu den schönsten Straßen der Mittelmeerinsel. Die Panoramaroute entlang der Steilküste im Westen der Insel ist von beeindruckender Schönheit. In sanften Kurven windet sie sich entlang der grünen Hügel, die  hinter Alghero beginnen. Hier leben z.B. die letzten Gänsegeier Sardiniens in den Felsen, kaum je von Menschen gestört und können in Ruhe ihre Jungen aufziehen.

Die Panoramastraße von Alghero nach Bosa

Immer am schimmernden Meer entlang führt die Panoramaroute Richtung Bosa. Diese Straße bietet zu jeder Jahreszeit atemberaubend schöne Ein- und Ausblicke auf die zerklüftete Küstenlinie. Dazu einen wundervollen Blick auf das schimmernde Meer, fast die ganze Strecke entlang. Das Wasser wechselt seine Farben während der Fahrt von Türkis über Petrol zu tiefem Blau.
Entlang dieser Traumstraße fährt man durch eine beeindruckende, fast unberührte Naturlandschaft. Vorbei an imposanten Felsformationen geht die Fahrt, an schroffen Felsen, die steil ins Meer fallen und auch durch sanfte Hügel, grün bewachsen und kleinen Buchten. Die Route von Alghero nach Bosa ist eine der schönsten Straßen auf ganz Sardinien!

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Die kurvenreiche Küstenstraße, eine Traumstraße nicht nur für Motorradfahrer:  (mehr …)

Sand- und Muscheldiebstahl auf Sardinien

Der "Reiskornstrand" von Is Arruras. Mitnehmen verboten

Der “Reiskornstrand” von Is Arruras. Mitnehmen verboten

Sand- und Muscheldiebstahl auf Sardinien wird nun rechtlich verfolgt

Ach, ist doch nur so ein bisschen… das fehlt doch hinterher nicht… denkt man so bei sich, wenn man sich als Souvenir ein klein Wenig Sand oder Muscheln von der Urlaubsreise mit nach Hause nimmt.
Tatsächlich kommen aber reelle Mengen zusammen:
Fünf Tonnen Sand, Muscheln oder Steine konfiszierte am Flughafen Cagliari die Security allein im Jahr 2015.

Wenn nun jeder der 1,8 Millionen Urlauber, die jährlich auf die Insel kommen, sich “nur ein Wenig”  Sand mitnimmt. Dazu einige Steine und “nur ein paar Muscheln” mit nach Hause nimmt, gerät auch das Ökosystem Sardiniens mit seinen wunderschönen Stränden in Schwierigkeiten. Anschaulich beschrieben in diesem Artikel: Touristen klauen flaschenweise Sand (veröffentlicht am Do, 30. Juni 2016 auf badische-zeitung.de)

Der schöne Strand von Is Arrutas ist zum Beispiel richtig gefährdet, weil jedes Jahr viel zu viel vom schönen “Reiskornstrand” in den Taschen von Touristen verschwindet. Und auch der Muscheldiebstahl ist schon lange kein Kavaliersdelikt mehr. Lassen Sie Muscheln und Sand dort, wo sie hingehören – am Strand. Sie sind ein Teil des Ökosystems und deshalb wichtig -dort- am Strand, dort- im Meer.

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