Niki de Saint Phalle, 1930 in Paris geboren und 2002 gestorben, ist mir durch ihre Nanas in den frühen 70 er Jahren zum ersten Mal begegnet. Die Mutter einer Schulfreundin hatte eine Galerie und eines Tages standen dort kleine, lebensfrohe, dralle bunte Frauen ausgestellt, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte und die mich sehr begeisterten. Von da an verfolgte ich das aufregende Leben der Niki de St. Phalle. Sie war noch ganz unbekannt zu diesem Zeitpunkt und erst ein paar Jahre später erregte sie in Deutschland Aufsehen, als ihre gigantischen Nanafiguren in Hannover aufgestellt wurden und damit in aller Munde gerieten. Skandalumwoben war Jahre zuvor bereits ihr in Stockholm liegende 29 Meter lange Nana, weil sie zwischen den Schenkeln der Figur betreten wird.
Gemeinsam mit ihrem Mann Jean Tinguely, der fantastische, Maschinenähnliche Metallskulpturen schuf, begann Sie im Jahre 1979 in der Toskana in Capalbio, südlich Grosseto, mit dem Bau des „Giardino dei Tarocchi“. Dieser „Garten des Tarot“ wurde 1998 für die Öffentlichkeit freigegeben.
Vor ein paar Jahren hatte ich das große Vergnügen und Glück, einen Tag in diesem wundervollen Garten verbringen zu dürfen.
Die anschließenden Fotos habe ich 2003 aufgenommen. Die Links im oberen Teil des Artikels verweisen auf Artikel bei Wikipedia, sofern sie nicht zu Berichten innerhalb von O-Solemio gehören.
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Die folgenden Fotos aus dem Tarotgarten der Niki de Staint Phalle in Capalbio öffnen sich größer durch Klick auf das einzelne Bild
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