Toskana

Auf den Spuren von Pinocchio in der Toskana

Letzte Woche war eines der Themen unserer Italienischkurse Kulturunterschiede Deutschland – Italien. Viel wurde geschrieben über Familie, Pünktlichkeit, Lautstärke, Essen und Lebensauffassung, doch  nachfolgender  Kommentar brachte uns wirklich besonders zum Lachen: Die Deutschen haben Strubelpeter und die Italiener haben Pinocchio – und so entstand auch die Idee für unseren Besuch im Pinocchio Park.

Pinocchio.gifGar nicht weit von Pisa, liegt zwischen Montecatini Terme und Lucca das kleine Städtchen Collodi, wo die berühmte  Märchenfigur das Licht der Welt erblickte. Zwischen 1881 und 1883  schrieb hier  Carlo Collodi die Pinocchio-Geschichte. In den 50-er Jahren beschloss dann das literarisch zu Ruhm gekommene Städtchen den Bau einer Parkanlage, mit Figuren aus der Geschichte.

Hier traffen wir die Freunde und Feinde Pinocchios als kindergroße Bronzestatuen dargestellt: Gepetto, im Bauch des  großen Walfisches, mit Getränk und Konservenbüchse am Tisch sitzend, oder den Kater und die Füchsin im “Gasthaus zum roten Krebs”.  Pinocchio, zum Eselchen verzaubert …

Es war wieder mal ein gelungener Ausflug. Der Besuch im Pinocchio Park ist wahrlich ein Erlebnis für Groß und Klein.

In Collodi befiendet sich übrigens auch eine der schönsten Gartenanlagen der Toskana, der Park der Villa Garzoni, der sich steil einen Hang hinaufzieht und am dessen Ende das Schloß steht. Sehr sehenswert!!

Surftipp:

Unterkünfte in Montecatini Terme

die Thermen von Saturnia

Saturnia und seine Thermen

Maremma, Urlaub in der Toskana, ItalienDer südwestliche Teil der Toskana ist unter dem Namen Maremma bekannt. Die Region erstreckt sich von den steilen Hängen des Monte Amiata, einem erloschenen Vulkan mit bewaldeten Gipfel von 1738 m Meereshöhe, bis hinunter zum Tyrrhenischen Meer.

Saturnia liegt zwischen dem Bolsena See (Lago di Bolsena) und dem Thyrenischen Meer, eingerahmt von Olivenbäumen und Zypressen, etwa anderthalb Stunden von Rom entfernt, eine Stunde von Siena und eine halbe Stunde vom Meer. Mehr Informationen über die Thermen von Saturnia

Ein Wochenende voller Erlebnisse – die Wasserfälle von Saturnia

Bei uns an der Schule war vergangenes Wochenende vollgepackt mit Erlebnissen. Diesmal standen gleich zwei Events auf dem Programm.

Saturnia_4.jpgZu unseren Sprachschülern zählt zur Zeit eine Gruppe von 5 abenteuerlustigen Bikern. Schon vor dem Unterricht radeln sie täglich mindestens 1 Stunde und am Nachmittag 2-3 Stunden. Am Wochenende gönnten sie sich den absoluten Nervenkitzel: Helibiking

Aber auch für unsere restlichen Schüler haben wir uns etwas besonderes ausgedacht:
Einen Ausflug zu den Wasserfällen von Saturnia.

Wie ein Naturwunder brechen die heißen Quellen bei Saturnia inmitten der Wiesen hervor. Das Wasser stürzt mit immenser Wucht die Felswand herunter, sammelt sich in Strudeln in einer runden Naturbadewanne und fällt aus einer halboffenen Grotte wieder in die Tiefe, wo wir uns in stufenförmigen Becken stundenlang aalten. Mehr Informationen über Ein Wochenende voller Erlebnisse – die Wasserfälle von Saturnia

Der Tarotgarten von Niki de Staint Phalle

Tingly im tarotgarten, toskana, italienNiki de Saint Phalle, 1930 in Paris geboren und 2002 gestorben, ist mir durch ihre Nanas in den frühen 70 er Jahren zum ersten Mal begegnet. Die Mutter einer Schulfreundin hatte eine Galerie und eines Tages standen dort kleine, lebensfrohe, dralle bunte Frauen ausgestellt, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte und die mich sehr begeisterten. Von da an verfolgte ich das aufregende Leben der Niki de St. Phalle. Sie war noch ganz unbekannt zu diesem Zeitpunkt und erst ein paar Jahre später erregte sie in Deutschland Aufsehen, als ihre gigantischen Nanafiguren in Hannover aufgestellt wurden und damit in aller Munde gerieten. Skandalumwoben war Jahre zuvor bereits ihr in Stockholm liegende 29 Meter lange Nana, weil sie zwischen den Schenkeln der Figur betreten wird.
Gemeinsam mit ihrem Mann Jean Tinguely, der fantastische, Maschinenähnliche Metallskulpturen schuf, begann Sie im Jahre 1979 in der Toskana in Capalbio, südlich Grosseto, mit dem Bau des „Giardino dei Tarocchi“. Dieser „Garten des Tarot“ wurde 1998 für die Öffentlichkeit freigegeben. Mehr Informationen über Der Tarotgarten von Niki de Staint Phalle

Die versteckten Plätze der Toskana

So nach 2 Wochen Urlaub bin ich wieder in den Alltag zurückgekehrt. Die erste Woche habe ich mit meiner Familie in Terlan in Südtriol verbracht und während der zweiten Woche hatte ich Besuch von ehemaligen Arbeitskollegen aus meiner früheren Heimat Regensburg. Bei unserer kleinen Rundreise durch die Toskana standen Lucca, Florenz, Arezzo, San Gimginano und Volterra auf dem Programm. Unsere Fahrt von Florenz nach Arezzo führte uns durch die obere Valdarno Gegend und dabei stach uns besonders die Ortschaft Figline Valdarno ins Auge. … Mehr Informationen über Die versteckten Plätze der Toskana

Montecatini – Therme in der Toskana

Beim Lesen des Berichtes von Agathe bin ich neugierig geworden und habe mal ein wenig im Netz gestöbert.
Die Toskana ist eine vielseitige, spannende Landschaft mit Angeboten, mehr als in einem Urlaub zu entdecken möglich ist.beim_Spaziergang_1.jpg
Foto: Sigrid Hering

Dabei fand ich ein paar allgemeine Links, zu Montecatini, die interessant sind:

Wellness in Montecatini Terme

Hallo,

nach unserer ausgiebigen Party in Viareggio habe ich für unsere Sprachschüler ein Wellnesswochende in Montecatini Terme organisiert.

Montecatini liegt zwischen Pisa und Florenz.
Das Bad
 ist nicht nur wegen seiner Heilquellen,
sondern auch wegen seiner Eleganz und Luxus weltberühmt geworden.
Montecatini ist eine Stadt des Jugendstils.
Von der Stadt fuhren wir erstmals mit der Seilbahn hinauf
zum ursprünglichen Siedlungskern Montecatini Alto.

 

Thermalbad Tettuccio 

Die Aussicht von dort aus ist wahrlich atemberaubend. Danach ging’s zum Thermalpark, wo sich die verschiedenen Thermalbäder befinden. Wir haben uns für das Thermalbad Tettuccio entschieden. …

Mehr Informationen über Wellness in Montecatini Terme

Unter der Sonne der Toskana

Hallo,

hier bin ich wieder. Heute will ich Euch ein bißchen mehr von meinem Leben in der Toskana erzählen. Für mich gleicht die Toskana einem Bilderbuch: sanft gewellte Hügel, schlanke Zypressen und das bezaubernde Sonnenlicht, wie es nur in der Toskana zu leuchten vermag, besonders Ende Juni, wenn ich von meiner Terrasse aus einen Sonnenuntergang über den Sonnenblumenfeldern bewundern darf, dann verschmelze ich mit meinem Traum, der Toskana. Doch wie auch überall auf dieser Welt ist nicht alles Gold was glänzt. Als ich vor 3 Jahren in dieser harmonischen Kulturlandschaft ankam, war es Liebe auf den ersten Blick und ich dachte still bei mir: “In diesem Bilderbuch gibt es bestimmt nur glückliche Menschen, in dieser Harmonie zwischen Stadt und Land kann es nur wenig Schattenseiten geben. Doch schon bald stellte ich fest, daß es auch hier nicht nur kleine, sondern auch größere Probleme gibt. Mehr Informationen über Unter der Sonne der Toskana

Ein Wochenende in San Gimignano

Hallo,

nachdem meine letzte Woche ein bisschen zu chaotisch war mit Arbeit, lernen, Prüfung usw. haben Simone und ich am Freitag kurzfristig beschlossen über das Wochenende wegzufahren.

Piazza della Cisterna in San Gimignano

Die Türme

Unser Ziel war einer meiner Lieblingsorte, San Gimgnano, ein kleines, autofreies mittelalterliches Städtchen inmitten der toskanischen Hügellandschaft, Weinbergen, Zypressen und Olivenhainen. San Gimignano wird auch als die Krone der Tokana bezeichnet, denn wie die Zacken einer Krone prägen die weithin sichtbaren Geschlechtertürme die Silhouette von San Gimignano. Von den einstmals 77 Türmen sind noch 13 Türme erhalten . Im Mittelalter war jeder Turm ein Statussymbol, je höher er ragte, desto einflussreicher war die Familie. Bei einem Spaziergang durch die kleinen, verwinkelten Gassen von San Gimignano fühle ich mich immer in das Mittelalter zurückversetzt. Ich habe das Städtchen mit ihrem einzigartigem Flair und dem fruchtbaren Umland zum Bilderbuch der Toskana getauft. Von der UNESCO wurde San Gimignano sogar zum Weltkulturerbe ernannt…. Mehr Informationen über Ein Wochenende in San Gimignano

Eine kleine Stadtführung durch Pisa

Ciao aus Pisa,

ich hoffe Ihr hattet alle ein schönes Wochenende. Mein Wochenende war dieses mal etwas kurz. Es bestand hauptsächlich aus lernen und arbeiten. Am Samstag habe ich mich mit meinen Schulbüchern an den Strand von Vecchiano verzogen um meine Hausaufgaben zu machen. Ich hatte Euch letztes mal ja schon erzählt, dass ich gerade einen Vorbereitungskurs für das Examen CILS mache. Heute lief bei uns der Unterricht auf Hochtouren, denn wir haben morgen ein Examen von ca. 4 Stunden. Als unsere Lehrerin Grazia heute morgen ins Klassenzimmer kam, meinte mein Mitschüler Yun (er kommt aus Korea): Grazia, domani abbiamo la testa, vero? (wörtlich übersetzt: Grazia, morgen haben wir den Kopf, nicht wahr? Grazie:“Non Yun, la testa abbiamo anche oggi, ma domani abbiamo il test.” (Nein Yun, den Kopf haben wir auch heute, aber morgen haben wir den Test) Also nicht verwechseln: La testa = der Kopf, il test = der Test :)

Heute will ich Euch kurz meine Wahlheimat Pisa vorstellen. Mehr Informationen über Eine kleine Stadtführung durch Pisa